{"id":19777,"date":"2024-06-07T13:51:08","date_gmt":"2024-06-07T13:51:08","guid":{"rendered":"http:\/\/duisport.de\/5g-projekt-ministerin-mona-neubaur-besucht-den-duisburger-hafen\/"},"modified":"2024-11-21T13:31:08","modified_gmt":"2024-11-21T13:31:08","slug":"5g-projekt-ministerin-mona-neubaur-besucht-den-duisburger-hafen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/duisport.de\/en\/5g-projekt-ministerin-mona-neubaur-besucht-den-duisburger-hafen\/","title":{"rendered":"5G-Projekt: Ministerin Mona Neubaur besucht den Duisburger Hafen"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Im Test: Mobilfunktechnologie f\u00fcr die teilautomatisierte Steuerung von Hafenkr\u00e4nen<\/li>\n<li>Das Land Nordrhein-Westfalen unterst\u00fctzt mit etwa einer Million Euro F\u00f6rdermittel.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mona Neubaur, Ministerin f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpr\u00e4sidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, hat heute den Duisburger Hafen besucht, um das innovative 5G-Projekt \u201e5G smart.logport Duisburg&#8221; kennenzulernen. Als Projektpartner hat die Universit\u00e4t Duisburg-Essen die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten koordiniert. Das Projekt wird im Rahmen des 5G.NRW-Wettbewerbs durchgef\u00fchrt und durch das Land Nordrhein-Westfalen mit etwa einer Million Euro F\u00f6rdermittel unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Die Teilnahme der Ministerin zeigt die Bedeutung des 5G-Projekts f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung und Innovation in Nordrhein-Westfalen: \u201eAls einer der bedeutendsten Logistikstandorte im Herzen Europas kommt es f\u00fcr den Duisburger Hafen darauf an auch in Zukunft international wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben und sich mithilfe smarter L\u00f6sungen digital, nachhaltig und effizient aufzustellen.\u201c Ein wichtiger Schritt hierf\u00fcr sei hierbei das innovative Vorhaben ,5G smart.logport Duisburg\u2018, das die f\u00fcr Nordrhein-Westfalen zentralen Bereiche Industrie, Logistik und Telekommunikation vorbildlich miteinander verbinde. Neubaur: \u201eIch bin sicher: Das wegweisende Projekt aus dem 5G.NRW-Wettbewerb wird mit der finanziellen Unterst\u00fctzung des Landes und starken Partnern die digitale Transformation des Duisburger Hafens entscheidend voranbringen.\u201c<\/p>\n<p>Das 5G-Projekt fokussiert auf den Aufbau eines Testfeldes im Duisburger Hafen, in dem die Mobilfunktechnologie f\u00fcr die teilautomatisierte Steuerung von Hafenkr\u00e4nen getestet wird. Das Projektziel ist es, die Kapazit\u00e4ten f\u00fcr den Containerumschlag zu erh\u00f6hen und somit die Effizienz im Hafenbetrieb zu steigern. Der \u00f6ffentliche Kick-Off des Projekts fand am 3. November 2022 im Duisburger Innenhafen statt.<\/p>\n<p><strong>Teilautomatische Steuerung von mobilen Umschlagger\u00e4ten in Binnenh\u00e4fen<\/strong><\/p>\n<p>Bisher war eine teilautomatische Steuerung von mobilen Umschlagger\u00e4ten in Binnenh\u00e4fen nicht m\u00f6glich. Durch das Projekt sollen nun erstmalig die technischen Voraussetzungen daf\u00fcr in Duisburg geschaffen werden. Beteiligt sind die Universit\u00e4t Duisburg-Essen (UDE), die Duisburger Hafen AG (duisport), die Deutsche Telekom, vertreten durch T-Systems und Detecon International, und die duisport-Tochtergesellschaften startport GmbH und POLO KNOW-HOW Industrie-Engineering GmbH sowie die Stadt Duisburg als assoziierte Partnerin. Projektkoordinator Prof. Dr. Andreas St\u00f6hr von der Universit\u00e4t Duisburg-Essen erl\u00e4utert das Forschungsvorhaben: \u201eDie UDE hat zentrale Teile der digitalen Infrastruktur f\u00fcr die teilautomatische Kransteuerung sowie hochpr\u00e4zise satelliten- und radargest\u00fctzte Positioniersysteme entwickelt und in das 5G-Campusnetz des Duisburger Hafens integriert. Diese Sensoren erfassen die genauen Positionsdaten der Container und \u00fcbermitteln sie an die zentrale Leitstelle. Zudem hat die Universit\u00e4t Highspeed-Richtfunkstrecken installiert, die es erm\u00f6glichen, Videos von entfernt liegenden Kamerasystemen sofort an die Leitstelle zu \u00fcbertragen.\u201c<\/p>\n<p>Das D3T-Terminal auf logport I in Duisburg-Rheinhausen ist das Pilotareal, auf dem durch den Einsatz der 5G-Technik unter anderem die teilautomatisierte Steuerung von Containerkr\u00e4nen erprobt wird. Die Projektbeteiligten pr\u00e4sentierten hier den aktuellen Projektfortschritt.<\/p>\n<p><strong>duisport: ein Zentrum f\u00fcr Innovation und Digitalisierung<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDas Vorhaben haben wir gern unterst\u00fctzt, weil die Erprobung der Automatisierung f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Logistik wichtig ist\u201c, erkl\u00e4rt Michael R\u00fcscher, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg. \u201eIn Duisburg k\u00f6nnen wir kaum zus\u00e4tzliche Logistikfl\u00e4chen bereitstellen. Daher ist es wichtig die Effizienz und die Abl\u00e4ufe zu optimieren, um am Standort weiter expandieren zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDer Duisburger Hafen ist nicht nur eine der wichtigsten und gr\u00f6\u00dften Logistikdrehscheiben in Europa, er ist auch ein Zentrum f\u00fcr Innovation und Digitalisierung in der Logistik\u201c, sagt duisport-CEO Markus Bangen. \u201eDurch die teilautomatisierte Steuerung von Containerkr\u00e4nen k\u00f6nnen wir die Abl\u00e4ufe auf den Terminals deutlich effizienter gestalten und unsere Kranf\u00fchrer bei ihrer k\u00f6rperlich anstrengenden Arbeit sp\u00fcrbar entlasten.\u201c<\/p>\n<p>Mathias Poeten, Mobilfunknetz-Chef der Telekom Deutschland: \u201eWir als Telekom liefern hier in Duisburg nicht nur die 5G-Infrastruktur, sondern erforschen und entwickeln gemeinsam mit unseren Partnern im Projekt auch neue 5G-Anwendungsfelder f\u00fcr mehr Effizienz in der Hafenlogistik. Heute konnten wir dabei anschaulich demonstrieren: Die besonders leistungsf\u00e4hige und sichere 5G-Technologie ist ein wichtiger Treiber f\u00fcr die Digitalisierung von Logistik-Prozessen \u2013 und schafft in Duisburg einen echten Hafen f\u00fcr Innovation.\u201c<\/p>\n<p>UDE-Rektorin, Prof. Dr. Barbara Albert, weist auf die Bedeutung der Ingenieurwissenschaften am Standort hin: \u201eMit der 5G-Forschung ist die Elektrotechnik der Universit\u00e4t Duisburg-Essen deutschlandweite an der Spitze. Damit werden hier an Rhein und Ruhr Logistikinnovationen m\u00f6glich, die andernorts noch undenkbar sind.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bildzeile 1:<\/strong> Ministerin Mona Neubaur (4.v. rechts) machte sich pers\u00f6nlich ein Bild davon, wie sich der Duisburger Hafen aktuell mithilfe smarter L\u00f6sungen digital, nachhaltig und effizient aufstellt. Bei ihrem Besuch des 5G-Pilotareals auf dem D3T-Terminal auf logport I in Duisburg-Rheinhausen mit dabei (v. rechts): J\u00f6rg Borowski (Detecon International), Michael R\u00fcscher (Stadt Duisburg), Markus Bangen (duisport), Mathias Poeten (Deutsche Telekom), Prof. Dr. Barbara Albert (Universit\u00e4t Duisburg-Essen), Johannes Franke (startport), Prof. Dr. Andreas St\u00f6hr (Universit\u00e4t Duisburg-Essen) und Felix Musolf (duisport)<\/p>\n<p><strong>Bildzeile 2:<\/strong> duisport-CEO Markus Bangen freute sich \u00fcber den Besuch von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Mitte) und Prof. Dr. Barbara Albert, Rektorin der Universit\u00e4t Duisburg-Essen, auf dem 5G-Pilotareal auf logport I in Duisburg-Rheinhausen.<\/p>\n<p>Fotos: Marco Stepniak \/ duisport<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Test: Mobilfunktechnologie f\u00fcr die teilautomatisierte Steuerung von Hafenkr\u00e4nen Das Land Nordrhein-Westfalen unterst\u00fctzt mit etwa einer Million Euro F\u00f6rdermittel. 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