{"id":29120,"date":"2020-01-29T09:47:58","date_gmt":"2020-01-29T09:47:58","guid":{"rendered":"https:\/\/duisport.de\/niederlande-und-nordrhein-westfalen-vertiefen-kooperation-und-starten-grenzueberschreitende-wasserstoff-projekte\/"},"modified":"2020-01-29T09:47:58","modified_gmt":"2020-01-29T09:47:58","slug":"niederlande-und-nordrhein-westfalen-vertiefen-kooperation-und-starten-grenzueberschreitende-wasserstoff-projekte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/duisport.de\/en\/niederlande-und-nordrhein-westfalen-vertiefen-kooperation-und-starten-grenzueberschreitende-wasserstoff-projekte\/","title":{"rendered":"Niederlande und Nordrhein-Westfalen vertiefen Kooperation und starten grenz\u00fcberschreitende Wasserstoff-Projekte"},"content":{"rendered":"<p>Pressemitteilung des Ministeriums f\u00fcr Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie: <\/p>\n<p>29. Januar 2020<\/p>\n<p>Pinkwart: Wir gestalten den Umbau der Industrie gemeinsam mit unseren Nachbarn und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz<\/p>\n<p>Nordrhein-Westfalen und die Niederlande haben vertiefte Kooperationen im Bereich der Wasserstoffwirtschaft vereinbart.<\/p>\n<p>Das Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:<\/p>\n<p>Nordrhein-Westfalen und die Niederlande haben vertiefte Kooperationen im Bereich der Wasserstoffwirtschaft vereinbart. Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und sein niederl\u00e4ndischer Amtskollege Eric Wiebes unterzeichneten entsprechende Absichtserkl\u00e4rungen auf der Combined Energy-Konferenz in Arnheim. Ziel ist, Potenziale von gr\u00fcnem Wasserstoff zu nutzen und den Aufbau einer gemeinsamen Infrastruktur grenz\u00fcberschreitend voranzubringen. An der Konferenz nehmen Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen teil, um ihre energiepolitischen Aktivit\u00e4ten zu verkn\u00fcpfen. Im Fokus stehen au\u00dferdem der Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie CO2-Reduktion in der Industrie.<\/p>\n<p>Minister Pinkwart: \u201eWasserstoff wird einen gro\u00dfen Beitrag zu mehr Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Klimaschutz in der Industrie leisten. Er ist der Schl\u00fcssel zu einer weitgehend treibhausgasneutralen Wirtschaft und wird sich zu einem global gehandelten Energietr\u00e4ger entwickeln. Mit den neu gestarteten Wasserstoff-Projekten gestalten wir den Umbau der Industrie gemeinsam und schaffen ideale Voraussetzungen, um grenz\u00fcberschreitende Potenziale zu nutzen. Als Energie- und Industrieland hat Nordrhein-Westfalen eine besondere Verantwortung f\u00fcr eine gelingende Energiewende. Die Niederlande sind f\u00fcr uns dabei ein wichtiger und unverzichtbarer Partner.\u201c<\/p>\n<p>Minister Wiebes: \u201eDie Niederlande und Nordrhein-Westfalen sind in einer einzigartigen Position, um den Ausbau von gr\u00fcnem Wasserstoff in wirtschaftliche Chancen umzusetzen. Wir haben bereits eine grenz\u00fcberschreitende Pipeline-Infrastruktur, logistische Routen und Forschungsinstitute. Mit dem erwarteten Wachstum der (Offshore-) Windenergie und der steigenden Nachfrage von Industrieunternehmen, die gr\u00fcnen Wasserstoff zur Dekarbonisierung ben\u00f6tigen, haben wir alle Voraussetzungen in unserer Region, um Vorreiter bei der Verwirklichung einer treibhausgasneutralen Wirtschaft zu werden.\u201c<\/p>\n<p>Das Projekt Hy3 untersucht Potenziale f\u00fcr Gesch\u00e4ftsmodelle mit gr\u00fcnem Wasserstoff zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen. Der Fokus liegt auf der Erzeugung von gr\u00fcnem Wasserstoff durch Offshore Windanlagen, der durch freiwerdende Gasleitungen zu industriellen Gro\u00dfkunden in Nordrhein-Westfalen transportiert werden kann. Gr\u00fcner Wasserstoff, der etwa bei der Stahlproduktion Emissionen einspart, kann so einen gro\u00dfen Beitrag zu mehr Klimaschutz in der Industrie leisten. Projektpartner sind neben dem nordrhein-westf\u00e4lischen Wirtschaftsministerium auch das niederl\u00e4ndische Wirtschafts- und Klimaministerium sowie das Bundeswirtschaftsministerium. Die Machbarkeitsstudie Hy3 wird bis Ende 2020 erarbeitet.<\/p>\n<p>Zum Projekt RH2INE (Rhine Hydrogen Integration Network of Excellence) unterzeichnen Minister Pinkwart und der Regionalminister der Provinz S\u00fcd-Holland, Floor Vermeulen, einen Letter of Intent. Das Land Nordrhein-Westfalen will zusammen mit der Provinz S\u00fcd-Holland und den H\u00e4fen Rotterdam, Duisburg, Neuss\/D\u00fcsseldorf und K\u00f6ln mit RH2INE am Aufbau einer Infrastruktur zur Wasserstoffversorgung in den Rheinh\u00e4fen arbeiten. Ziel ist, diese bis zum Jahr 2030 f\u00fcr den G\u00fcterverkehr, insbesondere der Binnenschifffahrt entlang des Rhein-Alpen Korridors (Rotterdam-Genua), zu gew\u00e4hrleisten. In einem ersten Projekt wird eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz von Wasserstoff in der Binnenschifffahrt und Hafeninfrastruktur durchgef\u00fchrt. Weitere Projekte sollen Synergien mit anderen Sektoren, insbesondere der Industrie, identifizieren.<\/p>\n<p>Die Combined Energy-Konferenz mit \u00fcber 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Energiewirtschaft wird organisiert von der EnergieAgentur.NRW in Kooperation mit der Netherlands Enterprise Agency RVO.nl. Die Niederlande sind seit Jahren der wichtigste Handelspartner Nordrhein-Westfalens. In den vergangenen Jahrzehnten entwickelten sich beide L\u00e4nder mit zusammen mehr als 35 Millionen Einwohnern zu einer grenz\u00fcbergreifenden europ\u00e4ischen Gro\u00dfregion.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Programm der Combined Energy sind unter www.combined-energy.eu verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Fotos von der Veranstaltung erhalten Sie zudem unter www.energieagentur.nrw.de. <\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/www.land.nrw\/de\/pressemitteilung\/niederlande-und-nordrhein-westfalen-vertiefen-kooperation-und-starten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung des Ministeriums f\u00fcr Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie: 29. 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