{"id":29141,"date":"2020-04-22T08:38:31","date_gmt":"2020-04-22T08:38:31","guid":{"rendered":"https:\/\/duisport.de\/stabil-in-schwierigen-zeiten-duisburger-hafen-mit-kontinuierlichem-wachstum-in-2019\/"},"modified":"2020-04-22T08:38:31","modified_gmt":"2020-04-22T08:38:31","slug":"stabil-in-schwierigen-zeiten-duisburger-hafen-mit-kontinuierlichem-wachstum-in-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/duisport.de\/en\/stabil-in-schwierigen-zeiten-duisburger-hafen-mit-kontinuierlichem-wachstum-in-2019\/","title":{"rendered":"Stabil in schwierigen Zeiten: Duisburger Hafen mit kontinuierlichem Wachstum in 2019"},"content":{"rendered":"<p>\u2022 Umsatz plus 5 Prozent\/Ergebnis plus 6,8 Prozent\/Investitionen plus 6,4 Mio. Euro<br \/> \u2022 Corona-Krise: Ver- und Entsorgungsfunktion in der Krise f\u00fcr Nordrhein-Westfalen gesichert.<br \/> \u2022 Rezession wird nachhaltige Auswirkungen f\u00fcr Umsatz und Ergebnis in 2020 und Folgejahren haben.<br \/> \u2022 Zweiter Strukturwandel und einsetzende Rezession werden zentrale Herausforderungen f\u00fcr die Zukunft sein. <\/p>\n<p>In 2019 zeigte sich das diversifierte Gesch\u00e4ftsmodell der duisport-Gruppe stabil. Das wurde bei der erstmals \u201eonline\u201c durchgef\u00fchrten Bilanzpressekonferenz der duisport-Gruppe am 21. April deutlich. Obwohl das wirtschaftliche Umfeld schon 2019 erheblich schwieriger geworden war, konnte die duisport-Gruppe im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr noch Kurs halten. Zwar ging der Gesamtumschlag im Hafen zur\u00fcck, nicht zuletzt wegen der strukturbedingten Tonnage-Verluste bei Kohle und Stahl, dennoch konnte das immer st\u00e4rker diversifizierte Unternehmen 2019 einen Umsatz in H\u00f6he von 292,6 Mio. Euro erzielen. Das ist eine Steigerung um 5,1 % oder 14,1 Mio. Euro gegen\u00fcber dem Umsatz von 278,5 Mio. Euro im Vorjahr.<\/p>\n<p>Das operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich um 2,1 % von 42,5 auf 43,4 Mio. Euro. Der Jahres\u00fcberschuss erh\u00f6hte sich von 12,2 Mio. Euro in 2018 auf 13,0 Mio. Euro.<br \/> Das ist ein Plus von 6,8 %.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Herausforderungen, strategische Projekte werden weiter forciert!<br \/> \u201eNach 21 Jahren ununterbrochenen Wachstums steht der Duisburger Hafen vor gro\u00dfen Herausforderungen. Die mit der Pandemie einsetzende Rezession und der zweite Strukturwandel an Rhein und Ruhr werden negative Auswirkungen in diesem und in den folgenden Gesch\u00e4ftsjahren haben. Die einsetzenden Nachholeffekte, der R\u00fcckgang im Automotive- und Industriegesch\u00e4ft, sind schon heute einschneidend und werden noch bis weit in den Herbst sp\u00fcrbar sein. Insgesamt rechne ich mit einem R\u00fcckgang der gesamten Wirtschaftsleistung von 10 % \u00fcber das Jahr 2020,\u201c sch\u00e4tzt der Vorstandsvorsitzende der duisport-Gruppe Erich Staake die Lage ein. \u201eWir m\u00fcssen mit Augenma\u00df und Realit\u00e4tssinn auf Sicht fahren, d\u00fcrfen aber unsere strategischen Projekte nicht vernachl\u00e4ssigen. Wir m\u00fcssen unsere Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr den zweiten Strukturwandel hin zu einer digitalisierten Logistik und Industrie aktiv anpassen, deshalb werden wir im Digitalisierungsbereich unseren Inkubator startport wie geplant weiter ausbauen. Auch anspruchsvolle Infrastrukturprojekte wie logport VI werden weiter forciert. Die Corona-Situation darf nicht zu einer L\u00e4hmung f\u00fchren, sondern fordert unsere unternehmerische Kreativit\u00e4t in besonderer Weise heraus. Wir werden die zu erwartenden R\u00fcckschl\u00e4ge hinnehmen, aber weiter mutig nach vorn schauen. Nur so kann man diese Krise \u00fcberwinden\u201c, so Staake weiter.<\/p>\n<p>Bilanz der vier Gesch\u00e4ftsbereiche<br \/> Das umsatzst\u00e4rkste Gesch\u00e4ftssegment Verpackungslogistik verzeichnete mit 8,9 % ein kr\u00e4ftiges Plus &#8211; von 93,6 Mio. Euro auf nun 102,0 Mio. Euro. <\/p>\n<p>Bei der Kontraktlogistik erzielte duisport ein Umsatzwachstum von 24,4 Mio. Euro auf nun 29,7 Mio. Euro.  <\/p>\n<p>Das Segment Infra- und Suprastruktur verbuchte einen Umsatz von 53,5 Mio. Das ist ein leichter R\u00fcckgang um 1,6 % gegen\u00fcber 54,3 Mio. Euro im Vorjahr.<\/p>\n<p>Der Umsatz bei den Logistischen Dienstleistungen sank um 1,5 % von 77,1 Mio. Euro auf 75,9 Mio. Euro.<\/p>\n<p>Investitionen<br \/> Die duisport-Gruppe hat 2019 die Ausgaben f\u00fcr Sach- und Finanzinvestitionen von 20 Mio. Euro in 2018 auf nun 26,4 Mio. Euro gesteigert. <\/p>\n<p>Gesamtg\u00fcterumschlag<br \/> Der Gesamtg\u00fcterumschlag der duisport-Gruppe ist 2019 von 65,3 Mio. Tonnen auf ca. 61,1 Mio. Tonnen gesunken. Das ist ein R\u00fcckgang um 4,2 Mio. Tonnen. <\/p>\n<p>Hauptursachen daf\u00fcr sind die sich abschw\u00e4chende Industrienachfrage und der Ausstieg aus der Kohleverstromung, der zu einem weiteren deutlichen R\u00fcckgang der Sch\u00fcttladungen gef\u00fchrt hat. Insgesamt lag der Kohle- und Stahlbereich mit 20 % unter Vorjahresniveau. Weitere Faktoren sind u. a. die Sperrung der \u00d6resundbr\u00fccke, die den Handel mit Skandinavien deutlich beeintr\u00e4chtigt, au\u00dferdem die abgeschw\u00e4chte Nachfrage nach chemischen Vorprodukten. <\/p>\n<p>Der Containerumschlag der Duisburger Hafen AG ist dagegen 2019 mit rd. 4,0 Mio. TEU auf dem Niveau von 2018 (4,1 Mio. TEU) geblieben. Mit einem Anteil von rd. 60 Prozent ist der Containerumschlag inzwischen das wichtigste duisport-Gesch\u00e4ftsfeld.<\/p>\n<p>\u201eDer Abschied von der Kohle, die fortgesetzte Krise im Stahl, die unklaren politischen Rahmenbedingungen der Energiewende, die Herausforderungen der Digitalisierung und die sich abzeichnende konjunkturelle Verschlechterung, all diese Faktoren wirken wie ein zweiter Strukturwandel f\u00fcr ganz Nordrhein-Westfalen. Das diversifizierte Gesch\u00e4ftsmodell der Duisburger Hafen AG ist diesen Herausforderungen gewachsen. Aber auch ein so gut aufgestelltes Unternehmen wie unseres kann sich auf Dauer den zunehmend schlechteren Rahmenbedingungen nicht entziehen\u201c, so das Fazit des duisport-Vorstandsvorsitzenden Erich Staake zur Umschlagstatistik des Jahres 2019.   <\/p>\n<p>Zentrale Drehscheibe<br \/> Zugleich hat duisport weitere Erfolge beim Ausbau seiner Rolle als zentrale G\u00fcterdrehscheibe f\u00fcr Mitteleuropa erreicht. Rund 30 % des gesamten Handels per G\u00fcterzug zwischen China und Europa wird bereits \u00fcber den Duisburger Hafen abgewickelt. Die Rhein-Ruhr-Region wird damit immer wichtiger  f\u00fcr den Handel zwischen der EU und China. Zwischen Duisburg und einem Dutzend Destinationen in China verkehren w\u00f6chentlich bis zu 40 Z\u00fcge. <\/p>\n<p>Durch Kooperationen mit Premium-Partnern aus China, aus der Schweiz und Osteuropa soll im Interesse der deutschen Exportwirtschaft weiteres Wachstum entlang der Korridore der Seidenstra\u00dfe erm\u00f6glicht werden. <\/p>\n<p>Eine wichtige Rolle spielt dabei die China Railway Container Transport Corp., Ltd (CRCT). Mit diesem f\u00fchrenden Bahnunternehmen wurde im November 2019 ein Rahmenabkommen \u00fcber weitere gemeinsame Optimierungen im Chinaverkehr unterzeichnet. Zugleich er\u00f6ffnete die CRCT Europe Logistics GmbH ihre offizielle europ\u00e4ische Niederlassung in Duisburg. So f\u00f6rdern die beiden f\u00fchrenden Unternehmen im Transport- und Logistikbereich den Schienenverkehr zwischen China und Duisburg. Gleichzeitig konnte duisport ein zus\u00e4tzliches Angebot f\u00fcr seine Kunden schaffen und seine Position als Europas bedeutendster Hinterlandhub st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Wesentliche Projekte 2019<\/p>\n<p>Great Stone<br \/> Im Industrie- und Logistikpark Great Stone wird auf Initiative und unter der Leitung von duisport gemeinsam mit den Partnern China Merchants China-Belarus, der wei\u00dfrussischen Staatsbahn und dem Schweizer Unternehmen Hupac auf einem 80 Hektar gro\u00dfen Areal ein bimodales Railterminal inklusive gro\u00dfer Logistikfl\u00e4che nach logport-Vorbild  errichtet. Hierzu wurde in Minsk eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben. Die Bauarbeiten sollen noch 2020 beginnen.<\/p>\n<p>DIG Duisburger Infrastrukturgesellschaft \u2013 beispielhafte Neugr\u00fcndung<br \/> Die Duisburger Infrastrukturgesellschaft (DIG) ist gemeinsam von der Stadt Duisburg (75,1 Prozent Anteile) und der Duisburger Hafen AG (24,9 Prozent) im Februar 2019 gegr\u00fcndet worden. Ziel ist eine z\u00fcgige und bedarfsgerechte Bew\u00e4ltigung von Infrastrukturprojekten rund um den Hafen durch die B\u00fcndelung st\u00e4dtischer Projektverantwortlichkeit einschlie\u00dflich jeweiliger F\u00f6rderf\u00e4higkeit und der Planungs-, Finanzierungs- und Realisierungserfahrung auf Seiten der Hafengesellschaft.<\/p>\n<p>logport VI in Duisburg-Walsum<br \/> Auf dem 40 Hektar gro\u00dfen Areal von logport VI baut duisport ein trimodal angebundenes Containerterminal direkt am Rhein. Im September 2019 hat logport VI, das zweitgr\u00f6\u00dfte Entwicklungsprojekt seit logport I, das erste Etappenziel erreicht. Zu diesem Zeitpunkt war der Abriss der Fabrikhallen der 2016 in Konkurs gegangenen Papierfabrik Walsum beendet, die Fl\u00e4che war baureif gemacht. <\/p>\n<p>Stadt Duisburg und duisport: Hand in Hand f\u00fcr weniger Lkw-Verkehre<br \/> Im Zuge der weiteren Entwicklung von logport VI hat duisport inzwischen die genehmigungsrechtlichen Grundlagen f\u00fcr den Bau des Containerterminals sowie der internen Erschlie\u00dfungsstra\u00dfe von logport VI erarbeitet: Die DIG soll kurzfristig mit der Durchf\u00fchrung des Bebauungsplanverfahrens f\u00fcr den 2. Bauabschnitt der Querspange Walsum beauftragt werden; zudem wird die Gesellschaft auch die bauliche Realisierung des ersten Bauabschnitts im Auftrag der Stadt \u00fcbernehmen. Als Hauptgesellschafter der Duisburger Infrastrukturgesellschaft (DIG) wird die Stadt Duisburg den Planungsauftrag f\u00fcr den zweiten Bauabschnitt nun auch formal erteilen. <\/p>\n<p>logport V in Oberhausen<br \/> Die logport ruhr GmbH, ein Joint Venture von duisport und RAG Montan Immobilien, bereitet derzeit ein 30-Hektar-Areal in Oberhausen f\u00fcr die Edeka Handelsgesellschaft Rhein Ruhr mbH auf. Dort entsteht ein Zentrallager mit \u00fcber 1.000 Arbeitspl\u00e4tzen. Im Juni 2019 hat EDEKA Rhein-Ruhr von der Stadt Oberhausen die Genehmigung zum Bau und Betrieb des Lagers erhalten. Im Oktober 2019 fand auf dem Areal in Sichtweite der A3 der erste Spatenstich statt. W\u00e4hrend die Logistikhallen in den Himmel wachsen, arbeitet die logport ruhr GmbH an der Vollendung einer zwei Kilometer langen Verbindungsstra\u00dfe zum Autobahnanschluss. EDEKA plant die Er\u00f6ffnung des Lagers rechtzeitig vor dem Start der Weihnachtssaison 2021.<\/p>\n<p>CargoBeamer<br \/> Die Duisburger Hafen AG und das Leipziger Bahntechnologie-Unternehmen CargoBeamer AG haben 2019 eine langfristig angelegte Kooperation f\u00fcr mehr Wachstum im Kombinierten Verkehr Schiene\/Stra\u00dfe vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit ist eine massive Steigerung des G\u00fcterverkehrs auf der Schiene, also eine Entlastung von Stra\u00dfen und Autobahnen. Zu Gunsten einer weiteren klimafreundlichen Verkehrswende sollen drei Elemente eingesetzt werden: Ein automatisierter Umschlag f\u00fcr Sattelaufleger von der Stra\u00dfe auf die Schiene, robotisierte Warenzentren sowie die elektromobile Verteilung von G\u00fctern zu Industriezentren und in urbane Ballungsr\u00e4ume.<\/p>\n<p>Jobs f\u00fcr die Rhein-Ruhr-Region<br \/> Die duisport-Gruppe ist einer der gr\u00f6\u00dften und wichtigsten Arbeitgeber in der Region Rhein-Ruhr: Insbesondere die logport-Fl\u00e4chen des Duisburger Hafens sind Jobmotor f\u00fcr die gesamte Metropolregion. Im Jahr 2019 sind insgesamt 47.000 Besch\u00e4ftigte direkt oder indirekt in den verschiedenen Transport- und Logistikunternehmen des Hafens t\u00e4tig. Allein die duisport-Gruppe besch\u00e4ftigt 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit seiner langfristig wirksamen Aus- und Weiterbildungsstrategie ist duisport einer der wichtigsten Impulsgeber und bietet insgesamt 12 Ausbildungsberufe an. Rund 30.000 vielseitige, abwechslungsreiche und zukunftsf\u00e4hige Arbeitspl\u00e4tze sind durch duisport seit 1998 entstanden.  <\/p>\n<p>Kransimulator<br \/> Die duisport-Gruppe hat ihren eigenen 3D-Kransimulator im Duisburger Freihafen vorgestellt: Premiere f\u00fcr den Kombinierten Verkehr im Hinterland. Damit setzt der weltweit gr\u00f6\u00dfte Binnenhafen nicht nur neue Ma\u00dfst\u00e4be auf dem Gebiet der technischen Weiterentwicklung der Logistikbranche, sondern investiert gleichzeitig in die professionelle Aus- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.<\/p>\n<p>startport<br \/> startport ist die Innovationsplattform des Duisburger Hafens. Seit der Gr\u00fcndung Ende 2017, wurde bisher bereits insgesamt 35 Startup-Unternehmen die M\u00f6glichkeit gegeben, gemeinsam mit dem Accelerator startport, innovative L\u00f6sungen f\u00fcr die Logistik-Branche zu entwickeln. Neben jungen Startup-Gr\u00fcndern aus Deutschland sind seit Anfang 2020 auch zwei Startup-Unternehmen aus Finnland und Slowenien im startport-Headquarter im Duisburger Innenhafen t\u00e4tig. Gleichzeitig w\u00e4chst das Team der startport GmbH &#8211; im Gesch\u00e4ftsjahr 2019 auf insgesamt 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. <\/p>\n<p>Zu den startport-Exklusivpartnern Evonik, Kl\u00f6ckner &amp; Co. und Initiativkreis Ruhr geh\u00f6ren seit Anfang 2019 nun auch die RAG Stiftung und Borussia Dortmund.  2020 m\u00f6chte startport den Kreis seiner Exklusivpartner erneut erweitern. duisport komplettiert sein Engagement im Thema Digitale Logistik-Innovationen durch eine aktive Beteiligung am Digital Hub des Dortmunder Fraunhofer-Instituts.<\/p>\n<p>\u201eMit startport im duisport-Netzwerk ziehen wir junge Unternehmer an, die neue Wertsch\u00f6pfungsketten f\u00fcr die Unternehmen vor Ort erschlie\u00dfen. Wir und unser Netzwerk machen die Logistik zum Innovationstreiber und die Industrie 4.0 wird Realit\u00e4t\u201c, so duisport-Vorstandsvorsitzender Erich Staake.<\/p>\n<p>Nachhaltigkeit und Forschungsprojekte<br \/> Im Fr\u00fchjahr 2019 sind drei von innogy betriebene Landstromtankstellen in Duisburg-Ruhrort installiert worden. Dort k\u00f6nnen bis zu sechs an Land liegende Binnenschiffe gleichzeitig mit Strom versorgt werden. <\/p>\n<p>Forschungsprojekt mit RWE Supply &amp; Trading +  Universit\u00e4t Duisburg-Essen: Verst\u00e4rkte Nutzung des umweltfreundlichen verfl\u00fcssigten Erdgases LNG im Hafen. Die Firmen Rolande und Liquind errichten Tankstellen, die Mitte 2020 in Betrieb gehen werden. <\/p>\n<p>Stetige Umr\u00fcstung der Hallenbeleuchtung: Insgesamt hat der Hafen bereits mehr als 100.000 Quadratmeter Hallenfl\u00e4che mit stromsparendem LED ausger\u00fcstet. Die \u00fcber 1.000 Leuchten auf den hafeneigenen Stra\u00dfen und dem Bahngel\u00e4nde werden seit 2019 auf LED-Betrieb umger\u00fcstet.<\/p>\n<p>Seit Juni 2019 erarbeiten die Duisburger Hafen AG (duisport) und das Fraunhofer-Institut Umsicht gemeinsam im Projekt ein Gesamtkonzept zur Energienutzung und \u2013versorgung auf dem  \u00fcber 1.550 Hektar gro\u00dfen Hafenareal. Das Projekt tr\u00e4gt den Namen \u201eenerport\u201c und wird mit mehr als 1 Mio. EUR vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie gef\u00f6rdert. Es verfolgt am Beispiel des Duisburger Hafens einen cross-industriellen Ansatz zur Kopplung von Energiewirtschaft mit den Bereichen Wohnen, Gewerbe, Industrie, Logistik und Verkehr.<\/p>\n<p>duisport ist ebenfalls an drei Forschungsprojekten im F\u00f6rderprogramm \u201eInnovative Hafentechnologien\u201c (IHATEC) des Bundesministeriums f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ma\u00dfgeblich beteiligt. Dort geht es gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis um die Entwicklung anwendungsbezogener Innovationen im Hafensektor:<\/p>\n<p>Im Projekt InnoPortAR werden innovative Einsatzfelder f\u00fcr Augmented Reality entwickelt, die anhand mehrerer Anwendungsf\u00e4lle demonstriert werden. <\/p>\n<p>Das Projekt TrailerPort hat sich zum Ziel gesetzt die Stellplatzprobleme, die durch eine steigende Anzahl an Sattelaufliegern in den Umschlagterminals entstehen, durch intelligente technische und organisatorische L\u00f6sungen abzumildern und die Kapazit\u00e4t der Terminals zu steigern bzw. zu erhalten. <\/p>\n<p>Das dritte Projekt \u201eSecProPort\u201c zeigt prototypisch L\u00f6sungen f\u00fcr eine Sicherheitsarchitektur im Hafenkommunikationsverbund auf. Es soll helfen, zuk\u00fcnftige Bedrohungen durch Cyperangriffen abwehren zu k\u00f6nnen. Durch die Beteiligung an diesen Projekten best\u00e4tigt duisport seine Innovationskraft und baut sein enges Netzwerk zu Partnern in Wissenschaft und Logistik weiter aus.<\/p>\n<p>Fotomaterial und einen Audiomitschnitt der Bilanzpressekonferenz k\u00f6nnen Sie gerne dem Pressepaket entnehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2022 Umsatz plus 5 Prozent\/Ergebnis plus 6,8 Prozent\/Investitionen plus 6,4 Mio. 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