{"id":29213,"date":"2021-04-08T09:07:19","date_gmt":"2021-04-08T09:07:19","guid":{"rendered":"https:\/\/duisport.de\/positive-bilanz-im-corona-pandemiejahr-erfolgreich-durch-die-krise-duisport-schliesst-geschaeftsjahr-2020-mit-bestmarken-ab\/"},"modified":"2021-04-08T09:07:19","modified_gmt":"2021-04-08T09:07:19","slug":"positive-bilanz-im-corona-pandemiejahr-erfolgreich-durch-die-krise-duisport-schliesst-geschaeftsjahr-2020-mit-bestmarken-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/duisport.de\/en\/positive-bilanz-im-corona-pandemiejahr-erfolgreich-durch-die-krise-duisport-schliesst-geschaeftsjahr-2020-mit-bestmarken-ab\/","title":{"rendered":"Positive Bilanz im Corona-Pandemiejahr &#8211; Erfolgreich durch die Krise:  duisport schlie\u00dft Gesch\u00e4ftsjahr 2020 mit Bestmarken ab"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Ergebnisplus von 6,9 %<\/strong><\/li>\n<li><strong>Kr\u00e4ftiges Wachstum beim Containerumschlag <\/strong><\/li>\n<li><strong>Umsatz (Gesamtleistung) bleibt auf Vorjahresniveau<\/strong><\/li>\n<li><strong>Investitionen in H\u00f6he von 39 Mio. Euro<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Corona-Krisenjahr 2020 hat sich das diversifizierte Gesch\u00e4ftsmodell der duisport-Gruppe bew\u00e4hrt. Obwohl sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch zwei Lockdowns in 2020 weiter verschlechtert hatten, konnte die duisport-Gruppe im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr Kurs halten und bei stabilem Umsatz ein verbessertes Ergebnis pr\u00e4sentieren. Der Gesamtumschlag ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zur\u00fcck, nicht zuletzt wegen der, durch den Strukturwandel an Rhein und Ruhr bedingten, R\u00fcckg\u00e4nge der Volumen bei Kohle und Stahl.<\/p>\n<p><strong>Wachstum im Containerumschlag setzt sich fort<\/strong><\/p>\n<p>\u201eAuch im ersten Quartal 2021 verzeichnen wir mit einem Plus von 7 % eine \u00e4u\u00dferst positive Entwicklung im Containerumschlag. Insofern ist es unerl\u00e4sslich und zielgerichtet die Umschlagkapazit\u00e4ten im Duisburger Hafen f\u00fcr weiteren Zuwachs auszubauen\u201c, so der Vorstandsvorsitzende der Duisburger Hafen AG Erich Staake.<\/p>\n<p><strong>Gute Zahlen, gute Perspektiven<\/strong><\/p>\n<p>2020 hat die duisport-Gruppe einen Umsatz in H\u00f6he von 292 Mio. Euro erzielt (2019: 292,6 Mio. Euro) und bleibt damit knapp auf Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich um 1,1 % von 43,9 auf 44,3 Mio. Euro. Der Jahres\u00fcberschuss nach Steuern erh\u00f6hte sich von 13,3 Mio. Euro in 2019 auf 14,2 Mio. Euro. Das ist ein Plus von 6,9 %.<\/p>\n<p><strong>Containerumschlag auf Rekordniveau<\/strong><\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsjahr 2020 konnte im Containerumschlag ein starkes Wachstum von 5 % auf 4,2 Mio. TEU (Vorjahr 4,0 Mio.) verzeichnet werden. Trotz der Einschr\u00e4nkungen durch die Pandemie konnten in einzelnen Gesch\u00e4ftsbereichen deutliche Zuw\u00e4chse erzielt werden.<\/p>\n<p><strong>Gesamtg\u00fcterumschlag stabil<\/strong><\/p>\n<p>Entsprechend der Prognosen des Vorstandes aus dem vergangenen Jahr hat die duisport-Gruppe beim Gesamtg\u00fcterumschlag im ersten Corona-Jahr minimale Einbu\u00dfen hinnehmen m\u00fcssen. Im Vergleich zum Vorjahr ist hier ein R\u00fcckgang von drei Prozent zu verzeichnen. 2020 wurden insgesamt 59 Mio. Tonnen umgeschlagen. 2019 waren es 61,1 Mio. Tonnen.<\/p>\n<p><strong>Entwicklungen der vier Gesch\u00e4ftsbereiche<\/strong><\/p>\n<p>Am st\u00e4rksten von der Corona-Krise betroffen war das Gesch\u00e4ftssegment Verpackungslogistik. Die Ums\u00e4tze in diesem Gesch\u00e4ftssegment gingen um 14,9 % zur\u00fcck. 86,8 Mio. Euro trug dieser Gesch\u00e4ftsbereich zum Gesamtumsatz bei. Durch den sp\u00fcrbaren Einbruch bei den Industrieexporten war hier ein deutlicher Auftragsr\u00fcckgang zu kompensieren.<\/p>\n<p>Die Kontraktlogistik erzielte bei duisport hingegen ein beachtliches Umsatzwachstum von 13,8 % auf 33,8 Mio. Euro.<\/p>\n<p>Der Bereich Infra- und Suprastruktur blieb stabil und kommt mit einem leichten Plus von 0,3 % auf einen Wert von 53,6 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es zum Vergleich 53,5 Mio. Euro.<\/p>\n<p>Das Gesch\u00e4ftssegment der Logistischen Dienstleistungen konnte ein deutliches Plus von 13 % erzielen. Waren es 2019 noch 75,9 Mio. Euro, so ist 2020 ein Wert von 85,8 Mio. Euro verbucht worden &#8211; neue Transportprodukte der duisport agency GmbH (dpa) haben diesen Erfolg erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p><strong>Investitionen weiter gesteigert<\/strong><\/p>\n<p>Der Duisburger Hafen hat im Pandemie-Jahr 2020 Ausgaben f\u00fcr Sach- und Finanzinvestitionen in H\u00f6he von rund 39. Mio. Euro get\u00e4tigt. Im vergangenen Jahr wurde eine Summe von 26,4 Mio. Euro eingesetzt. \u201eIn den kommenden drei Jahren planen wir Investitionen in der H\u00f6he von 170 Millionen Euro\u201c, so Erich Staake.<\/p>\n<p>In den letzten 20 Jahren wurde insgesamt \u00fcber eine Milliarde Euro reinvestiert, die ganz \u00fcberwiegend aus Eigenmitteln finanziert worden sind.<\/p>\n<p><strong>Chinaverkehr plus 70 Prozent<\/strong><\/p>\n<p>Der Warenverkehr mit China auf der Schiene ist im vergangenen Gesch\u00e4ftsjahr um ca. 70 Prozent angestiegen. Noch in 2019 verkehrten w\u00f6chentlich zwischen Duisburg und China im Durchschnitt 35 bis 40 Z\u00fcge. Ab dem zweiten Quartal 2020 registrierte der Duisburger Hafen jedoch schon einen Anstieg auf bis zu 60 Z\u00fcge in der Woche. So verkehrten 2020 mehr als 10.000 Z\u00fcge auf diesen Relationen. Sie transportierten mehr als 1 Million Container in 21 L\u00e4nder und 92 St\u00e4dte Europas.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber 50.000 Arbeitspl\u00e4tze sind vom Duisburger Hafen abh\u00e4ngig<\/strong><\/p>\n<p>Vor allem Krisenzeiten zeigen deutlich, wie wertvoll ein stabiler und zukunftsorientierter Arbeitsplatz ist. Dabei hat sich die Logistik wiederholt als best\u00e4ndiger Sektor erwiesen. Die Branche z\u00e4hlt weltweit zu den wachstumsst\u00e4rksten und vielf\u00e4ltigsten Gesch\u00e4ftsfeldern mit einer enormen Innovationskraft. Mehr als 600.000 Arbeitspl\u00e4tze in Nordrhein-Westfalen werden mittlerweile der Logistik zugeschrieben. Insgesamt 51.580 Arbeitnehmer\/innen sind davon aktuell direkt oder indirekt vom Duisburger Hafen abh\u00e4ngig, wie eine neue Studie des renommierten Berliner Marktforschungsinstitut Regionomica GmbH zeigt. Nach Start von logport I vor 22 Jahren wurden dem Hafen nur etwa 19.000 Arbeitspl\u00e4tze vor Ort und in der Region zugeschrieben. Seither ist der Job-Effekt also um 32.000 zukunftsf\u00e4hige Arbeitspl\u00e4tze gewachsen \u2013 Tendenz weiter steigend.<\/p>\n<p><strong>Dank an MitarbeiterInnen f\u00fcr besonderen Einsatz<\/strong><\/p>\n<p>\u201eIn einer gemeinsamen Kraftanstrengung ist es gelungen, den Duisburger Hafen \u00fcber nun bereits drei Lockdowns hinweg zu 100 % betriebsf\u00e4hig zu halten. Der Dank des Vorstands gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Transport- und Lieferketten auch unter pers\u00f6nlichen Einschr\u00e4nkungen Tag f\u00fcr Tag aufrechterhalten. Unsere Teams an den Terminals, in der Hauptverwaltung und Au\u00dfenstandorten geben ihr Bestes. Daf\u00fcr geb\u00fchrt ihnen Dank und Wertsch\u00e4tzung\u201c, betont Markus Bangen, Vorstand der duisport-Gruppe.<\/p>\n<p><strong>20 Jahre Strukturwandel zahlen sich heute aus<\/strong><\/p>\n<p>Der Unternehmensumbau von der Duisburger Hafenbeh\u00f6rde zu einem multimodalen Logistik-Hub ist gelungen. Die Full-Service-Kompetenz, die konsequente Ausrichtung zum gr\u00f6\u00dften Anbieter von Logistik- und Gewerbeimmobilien an Rhein und Ruhr und schlie\u00dflich die immer dichter werdende nationale sowie internationale Vernetzung mit Partnern und Kunden haben allj\u00e4hrlich ein durchg\u00e4ngiges Wachstum erm\u00f6glicht: Dazu einige Kennzahlen im Vergleich:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Umsatz lag 1999 bei 27 Millionen Euro \u2013 2020 sind es 292 Millionen.<\/li>\n<li>Das operative Ergebnis wurde in der Bilanz erstmals im Jahr 2000 ausgewiesen: Damals 7,2 Mio. Euro. Im zur\u00fcckliegenden Gesch\u00e4ftsjahr 2020 sind es 44,3 Mio. Euro.<\/li>\n<li>1999 besch\u00e4ftigte die Hafengesellschaft Duisburg rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2020 sind es \u00fcber 1.600.<\/li>\n<li>\u00dcber eine Milliarde Euro Investitionen in den letzten 20 Jahren (\u00fcberwiegend aus Eigenmitteln finanziert).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Weiterer R\u00fcckgang bei Kohle und Stahl<\/strong><\/p>\n<p>Der Gesamtumschlag einschlie\u00dflich der privaten Werksh\u00e4fen betrug im Gesch\u00e4ftsjahr 2020 rund 110,4 Mio. Tonnen (2019: 123,7 Mio. Tonnen). Dieser deutliche R\u00fcckgang ist auf den politisch-bedingten Sinkflug der Kohleumschl\u00e4ge zur\u00fcckzuf\u00fchren. Neben dem Wegfall der Kohlemengen aufgrund der Schlie\u00dfung von Kohlekraftwerken und dem insgesamt gesunkenen Bedarf an Importkohle im Rahmen der Energiewende, tr\u00e4gt weiterhin die schw\u00e4chelnde Stahlbranche zum Mengenr\u00fcckgang bei. Besonders schiffseitig zeigen sich die R\u00fcckg\u00e4nge in den G\u00fctergruppen Kohle, Stahl\/Eisen, aber auch Mineral\u00f6le\/Chemie lagen unter dem Vorjahr.<\/p>\n<p><strong>Netzwerk-Ausbau, konstante Handlungsf\u00e4higkeit <\/strong><\/p>\n<p>Auch w\u00e4hrend des ersten Quartals 2020 und trotz Lockdowns hat die duisport-Gruppe ihre laufenden Projekte und Langfrist-Ziele uneingeschr\u00e4nkt weiterverfolgt. Das Zugangebot zu den Weltm\u00e4rkten wurde sogar um weitere Destinationen in China erweitert. Dass l\u00e4ngst alle bedeutenden Logistik-Hubs Europas und Asiens elementarer Bestandteil des weltweiten duisport-Netzwerks sind, hat sich vor allem in der zweiten H\u00e4lfte des Gesch\u00e4ftsjahres 2020 widergespiegelt und bew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>duisport hat mit besonderen Ma\u00dfnahmen bereits fr\u00fchzeitig auf die drohenden Zusammenbr\u00fcche von Lieferketten reagiert und so f\u00fcr Kompensationen gesorgt.<\/p>\n<p>Die Operations des Hafens liefen im ersten Corona-Jahr durchweg auf 100 Prozent. \u201eFlexibilit\u00e4t, Tempo und vor allem individuelle L\u00f6sungsans\u00e4tze waren und sind bis heute fundamentale Attribute des Duisburger Hafens, davon hat vor allem unser Partner- und Kundennetzwerk profitiert. Wir m\u00fcssen immer voraus denken und profitieren vor allem in Krisenzeiten von einer gleichbleibenden Gesch\u00e4ftst\u00fcchtigkeit. Und das spiegelt sich jetzt in unserer Bilanz 2020 wider\u201c, so Erich Staake.<\/p>\n<p>\u201eTrotz dieser stabilen Entwicklungen lassen wir gleichzeitig Realismus und Augenmerk walten. Die Pandemie ist noch l\u00e4ngst nicht \u00fcberstanden, wir m\u00fcssen unser Gesch\u00e4ft f\u00fcr eine nicht konkret absehbare Zukunft st\u00e4rken. Bereits zum Ende letzten Jahres wurden deshalb auf unterschiedlichen Ebenen wichtige Weichen gestellt, Partnerschaften geschlossen und Investitionen get\u00e4tigt, um auch 2021 wieder wichtiger Impulsgeber zu sein und den Infrastrukturausbau voranzubringen\u201c, so Erich Staake weiter.<\/p>\n<p><strong>Zentrale Drehscheibe und Netzwerkausbau <\/strong><\/p>\n<p>Die Entwicklung des Duisburger Hafens als wichtigster Logistik-Hub f\u00fcr Asien-Verkehre in Europa war auch im vergangenen Jahr bedeutender Wachstumstreiber. Diese Entwicklung ist konsequent und erinnert zugleich an die Anf\u00e4nge des eigenen Strukturwandels: 1998\/99 war das japanische Logistikunternehmen Yusen erster Ankermieter im neuen Logistikhub logport I \u2013 und Yusen operiert bis heute als einer der bedeutendsten duisport-Anlieger europaweit vom Standort in Rheinhausen aus.<\/p>\n<p>In Krisenzeiten ist die weltweite Vernetzung ein verl\u00e4sslicher Indikator f\u00fcr die sichere Zukunftsf\u00e4higkeit und Handlungsf\u00e4higkeit des Hafens. Vor allem mittelst\u00e4ndische Unternehmen setzen auf die duisport-Expertise und erhalten so einen wirkungsvollen Zugang zu neuen Asien-Gesch\u00e4ften.<\/p>\n<p><strong><u>Wesentliche Projekte 2020<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>logport-Modell f\u00fcr Triest<\/strong><\/p>\n<p>Mitte des Jahres 2020 hat die Duisburger Hafen AG gemeinsam mit der Hafenbeh\u00f6rde von Triest und der lokalen Finanz-Holding Friulia S.p.A. (Friulia) eine Investition im Hinterland des gr\u00f6\u00dften italienischen Adria-Hafens vorbereitet. Investitionsziel ist dabei die \u201eInterporto di Trieste S.P.A.\u201c (Interporto), eine Gesellschaft im Hafenverbund Triest.<\/p>\n<p>Interporto betreibt drei Logistikeinrichtungen in und um Triest, alle mit sehr guten Gleisanschl\u00fcssen sowie in Summe knapp einer Million Quadratmeter Grundfl\u00e4che und ca. 130.000 Quadratmeter Lagerfl\u00e4chen. Die angebotenen Dienstleistungen umfassen neben der Zollabwicklung insbesondere auch die Erstellung intermodaler und logistischer Konzepte sowie die gezielte Fl\u00e4chenentwicklung im Hafengebiet von Triest. Die konkreten Verhandlungen in 2020 basierten auf einer seit Sommer 2017 bestehenden strategischen Zusammenarbeit zwischen duisport und der Hafenbeh\u00f6rde Triest.<\/p>\n<p>So kommen nun Erfahrung und Erfolg des Duisburger logport-Modells auch der weiteren Entwicklung eines Europa-Hubs im Umfeld des gr\u00f6\u00dften norditalienischen Hafens zugute. Die Exportwirtschaft Zentraleuropas wird an dieser Stelle mit der maritimen Seidenstra\u00dfe verbunden.<\/p>\n<p><strong>PSA und duisport er\u00f6ffnen neue Perspektiven<\/strong><\/p>\n<p>Noch im ersten Quartal 2021 wurde in Singapur ein Joint-Venture fixiert, das von den beiden Partnern als \u201ewegweisend\u201c und als \u201eweltweit einmalig\u201c kommentiert worden ist: duisport als weltweit gr\u00f6\u00dfter Containerhub im Hinterland und PSA Northeast Asia Supply Chain Pte Ltd., hundertprozentige Tochter des f\u00fchrenden globalen Hafenkonzerns PSA (Standorte: Singapur\/Antwerpen, global 30 H\u00e4fen) haben nach zwei Verhandlungsjahren auf Anregung von PSA ein Gemeinschaftsunternehmen gegr\u00fcndet. Diese Multimodal Investments Pte Ltd. soll von Singapur aus in multimodale Logistikanlagen in Asien investieren, um die Konnektivit\u00e4t und die Handelsstr\u00f6me zwischen Europa und Asien zu verbessern. PSA bringt dabei u.a. exzellente Erfahrung im Bereich digitaler Logistik ein, duisport ist mit seiner logport-Kompetenz und dem gro\u00dfen Kundennetzwerk in Europa gefragt.<\/p>\n<p>Erste Projekte der neuen Zusammenarbeit sind ein multimodales Logistik-Hub in der weltgr\u00f6\u00dften Industriemetropole Chongqing (China). Auf 33 Hektar Fl\u00e4che wird es in vergleichbarer Gr\u00f6\u00dfe wie logport II errichtet. Zugleich geht es um den Ausbau eines Netzwerks von 13 chinesischen Bahnterminals entlang des International Land Sea Corridors. Damit ist duisport unmittelbar beteiligt an der gemeinsamen Entwicklung neuer digitaler Vernetzung der Handelsverkehre in Asien und an Planung und Vermarktung eines Logistikhubs. Beide Engagements er\u00f6ffnen neue M\u00f6glichkeiten zur Optimierung der Bahnverkehre zwischen Asien und Europa und sollen auch europ\u00e4ischen Unternehmen des E-Commerce neue Chancen auf chinesischem Boden bieten.<\/p>\n<p><strong>Sattelauflieger auf die Schiene!<\/strong><\/p>\n<p>Zum Ende des vergangenen Gesch\u00e4ftsjahres hat sich die Duisburger Hafen AG am Leipziger Bahntechnologie-Unternehmen CargoBeamer AG beteiligt. Beide Unternehmen engagieren sich gemeinsam f\u00fcr die Verlagerung des Stra\u00dfeng\u00fcterverkehrs auf die Schiene, insbesondere \u00fcber Sattelauflieger. Die Basis daf\u00fcr schaffen innovative Logistik-Angebote.<\/p>\n<p>Sattelauflieger machen bereits rund 40 Prozent des Lkw-G\u00fcterverkehrs aus und ben\u00f6tigen eine spezielle Verladetechnik f\u00fcr den Schienenweg. CargoBeamer bietet hier dank neuer Umschlagtechnologie eine erstklassige L\u00f6sung. Sie hat sich zum wegweisenden Konzept f\u00fcr umweltfreundliche und nachhaltige Verkehrskonzepte entwickelt\u201c, betont der duisport-Vorstand: \u201eDass unsere Gesellschafter nun \u00fcber die bereits bestehende erfolgreiche Partnerschaft hinaus auch den Einstieg in eine Kapitalbeteiligung genehmigt haben, freut sehr!\u201c<\/p>\n<p>Die neue Technologie hat das Zeug dazu, eine duisport-Erfolgsgeschichte fortzusetzen: W\u00e4hrend im Europa-Durchschnitt rund 72 Prozent aller G\u00fctertransporte \u00fcber die Stra\u00dfe laufen, betr\u00e4gt dieser Anteil Dank multimodaler Langzeitstrategie bei duisport lediglich noch 50 Prozent. Mit CargoBeamer und weiteren Innovationen im Sektor Bahntransporte soll dieser Wert auf letztlich unvermeidbare 25 Prozent gesenkt werden.<\/p>\n<p><strong>Partnerschaft erfolgreich: Neue Parkfl\u00e4chen f\u00fcr Lkw Stadt Duisburg \/ duisport stellen Aktionsplan vor<\/strong><\/p>\n<p>Ende August 2020 wurde in Duisburg der Aktionsplan Lkw-Verkehre vorgestellt. Mit seiner Hilfe soll die in den vergangenen Jahren gestiegene Belastung durch parkende Lkw f\u00fcr Anwohner im Bereich von Logistikstandorten erheblich verringert werden \u2013 der Plan wurde von der Stadt und duisport gemeinsam entwickelt.<\/p>\n<p>Neben kurzfristig wirkenden Sofortma\u00dfnahmen &#8211; dazu geh\u00f6ren punktuelle Parkverbote in besonders belasteten Bereichen und Abschleppma\u00dfnahmen, aber auch die Aufstellung von mobilen Toilettenanlagen zur Verbesserung der Situation der Fahrer &#8211; zielt der Aktionsplan vor allem auf eine langfristige L\u00f6sung. Dies soll \u00fcber einen Dreiklang aus \u201eF\u00f6rdern\u201c (legale und attraktive Parkm\u00f6glichkeiten mit Sanit\u00e4rr\u00e4umen), \u201eFordern\u201c (Parkverbotszonen, Kontrollen an illegalen Hotspots, Bu\u00dfgelder) und \u201eInformieren\u201c (digitale Verkehrsflusssteuerung, Vorrangrouten in Navigationsger\u00e4ten, niederschwellige soziale\/karitative Arbeit) geschehen.<\/p>\n<p><strong>DIG \u2013 Projektstatus: Querspange Walsum, Umgehungsstra\u00dfe Meiderich<\/strong><\/p>\n<p>Die Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH (DIG) \u2013 gegr\u00fcndet als Gemeinschaftsunternehmen der Stadt (75 Prozent) und des Hafens (25 Prozent) hat am 7. September 2020 mit dem ersten Spatenstich das Startsignal f\u00fcr das Stra\u00dfenbauprojekt \u201eQuerspange Walsum\u201c gegeben. \u201eDer Bau der neuen S\u00fcd-West-Querspange Hamborn\/Walsum ist eine wichtige Ma\u00dfnahme zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs auf den Hauptverkehrsstra\u00dfen der Ortsteile Fahrn und Marxloh. Diese Ma\u00dfnahme wird gemeinsam mit dem zus\u00e4tzlich zur Verf\u00fcgung gestellten Lkw-Parkplatz auf logport VI in Walsum, die Anwohner langfristig entlasten\u201c, so DIG Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und duisport-Vorstand Prof. Thomas Schlipk\u00f6ther.<\/p>\n<p>Als gemeinsame Infrastrukturgesellschaft von Stadt Duisburg und duisport wurde die DIG durch die Stadt mit der baulichen Realisierung der Querspange beauftragt.<\/p>\n<p><strong>logport VI: DSV und Maersk <\/strong><\/p>\n<p>Anfang 2020 k\u00fcndigte DSV, einer der weltweit f\u00fchrenden Logistikkonzerne, an, auf dem logport VI-Areal ein Mega-Distributionscenter zu realisieren. DSV beabsichtigt eine Inbetriebnahme im Sommer 2021 und wird \u00fcber 300 Arbeitspl\u00e4tze schaffen. Das Nutzungskonzept<\/p>\n<p>sieht eine Grundst\u00fccksgr\u00f6\u00dfe von 12 Hektar vor, auf der vorerst 56.000 Quadratmeter Hallenfl\u00e4che mit 76 Andocktoren errichtet werden.<\/p>\n<p>Eine weitere Erfolgsansiedlung gab die duisport-Gruppe im Dezember 2020 bekannt: Gemeinsam mit dem weltweit operierenden Containerlogistikunternehmen Maersk, werden k\u00fcnftig Kr\u00e4fte f\u00fcr den Aufbau und Betrieb eines neuen Vertriebs- und Logistikzentrums im Duisburger Norden geb\u00fcndelt. Die neue Halle soll z\u00fcgig geplant und fertiggestellt werden. Insgesamt wird Maersk eine \u00fcber 100.000 Quadratmeter gro\u00dfe Fl\u00e4che auf logport VI \u00fcbernehmen. Die Ansiedlung ist mit \u00fcber 350 neuen Arbeitspl\u00e4tzen verbunden.<\/p>\n<p><strong>Ausgezeichneter Ausbilder<\/strong><\/p>\n<p>Auch 2020 wurde die duisport-Gruppe erneut als \u201eAusgezeichneter Ausbildungsbetrieb\u201c zertifiziert. Damit erhielt der Duisburger Hafen das Qualit\u00e4tssiegel bereits zum f\u00fcnften Mal nacheinander Die Auszubildenden des Unternehmens haben dazu in einer anonymen Befragung rund 100 detaillierte Fragen zur Qualit\u00e4t ihrer Ausbildung beantwortet. Elementare Kriterien f\u00fcr die Qualit\u00e4ts\u00fcberpr\u00fcfung sind dabei unter anderem konkrete Ausbildungsinhalte, der Umgang mit den Auszubildenden im Betrieb oder auch Zukunfts- und Aufstiegschancen.<\/p>\n<p>Insgesamt elf verschiedene Ausbildungsberufe werden in der duisport-Gruppe aktuell angeboten. Von der Fachkraft f\u00fcr Hafenlogistik, Immobilienkaufleute, Fachinformatiker, Holzmechaniker, bis hin zum Eisenbahner im Betriebsdienst. Im weltweit gr\u00f6\u00dften Hinterland-Containerhub ist der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkr\u00e4ften gro\u00df, mit dem vielf\u00e4ltigen Ausbildungsangebot setzt duisport zus\u00e4tzlich auf Sparten- bzw. Nischenberufe.<\/p>\n<p>Der Frauen-Anteil in der Logistik steigt stetig bei duisport. Stand Gesch\u00e4ftsjahr 2020 liegt der Anteil der weiblichen Auszubildenden in der duisport-Gruppe bei \u00fcberdurchschnittlich guten 30,77 Prozent.<\/p>\n<p>\u201eWir bleiben auch in Corona-Zeiten ein verl\u00e4sslicher Partner in der Aus- und Fortbildung\u201c; bilanziert der duisport-Vorstand.<\/p>\n<p><strong>startport <\/strong><\/p>\n<p>Neuer Rekord trotz Krisenjahr: Die duisport-Tochter startport hat auch 2020 ihre enorme Strahlkraft als Logistik-Innovationshub weiter gest\u00e4rkt. Neuer Rekord trotz der Corona-Pandemie: 30 neue Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder zogen als bereits f\u00fcnfter Jahrgang in das startport-Headquarter in den Duisburger Innenhafen. Sowohl national, als auch international gewinnt startport zunehmend an Bekanntheit. Neun der 30 Startups kommen beispielsweise aus dem europ\u00e4ischen Ausland.<\/p>\n<p><strong>Viermal ausgezeichnet<\/strong><\/p>\n<p>Gleich vier Startups, die bei startport in den vergangenen Jahren unterst\u00fctzt und gef\u00f6rdert wurden, konnten 2020 bei renommierten Branchen-Awards punkten. Die Unternehmen HEUREMO, gapcharge, ViSenSys und ForkOn \u00fcberzeugten die Jury des Telematik Awards, des Digital Logistics Awards sowie beim Landeswettbewerb \u201eOUT OF THE BOX.NRW\u201c und nahmen Preisgelder in H\u00f6he von insgesamt 40.000 Euro mit nach Hause. Damit beweist startport erneut seine Relevanz f\u00fcr den Industriestandort Duisburg sowie f\u00fcr innovative Logistikl\u00f6sungen von morgen.<\/p>\n<p>\u201eUnser startport-Konzept ist ein Win-win f\u00fcr alle Beteiligten: Die Startups k\u00f6nnen ihre Ideen direkt bei fest etablierten Unternehmen anwenden und gleichzeitig erh\u00e4lt der Duisburger Hafen sowie das gesamte Partnernetzwerk einen konkreten Zugang zu den neuesten Branchen-Innovationen. Das st\u00e4rkt unser gesamtes duisport-Netzwerk und unsere eigene Innovationskraft\u201c, so startport-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Peter Trapp.<\/p>\n<p><strong>Nachhaltigkeit <\/strong><\/p>\n<p>Die Logistik tr\u00e4gt in Deutschland zu rund 20 % (2019) der emittierten Treibhausgase bei. Der Duisburger Hafen nimmt seine Verantwortung schon lange ernst, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und Ma\u00dfnahmen zu entwickeln, die kontinuierlich Emissionen reduzieren.<\/p>\n<p>Zentrale Rollen spielen dabei die Handlungsfelder Modal Shift, Luft, L\u00e4rm + Klima sowie der Bereich Energieversorgung und Ressourcen. Konkret sieht duisport, als Europas wichtigster Hinterland-Hub, seine Kompetenz vor allem in der Bereitstellung notweniger Infrastrukturen sowie der Vernetzung entsprechender Partner, Kunden und Akteure entlang der Supply Chain.<\/p>\n<p>Im Jahr 2020 hat duisport unter anderem zwei weitere, ma\u00dfgebliche Projekte initiiert, die beispielhaft zur klimaschonenden Energienutzung beitragen.<\/p>\n<p><strong>LNG \u2013 Tankstelle mit Rolande<\/strong><\/p>\n<p>Die Duisburger Hafen AG und Rolande, Pionier und Marktf\u00fchrer f\u00fcr den Aufbau von Infrastrukturen f\u00fcr Lkw-Fl\u00fcssigerdgas und Bio-LNG in den Niederlanden, haben im Oktober 2020 ihre Kooperation bei dem Bau einer LNG-Tankstelle im Duisburger Hafen verk\u00fcndet. Die neue Rolande LNG-Station wird f\u00fcr alle LNG-betriebenen Nutzfahrzeuge zur Verf\u00fcgung stehen. duisport treibt damit die Nutzung von umweltfreundlichem LNG im Hafen zur Reduzierung der lokalen Emissionen voran.<\/p>\n<p><strong>Forschungsprojekt 5G Testfeld <\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Projekt \u201e5G.Logport Duisburg\u201c haben sich duisport, die Stadt Duisburg und die Universit\u00e4t Duisburg-Essen 2020 um Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen beworben, um ein 5G-Testfeld im Hafen aufzubauen. Ziel ist es, innovative digitale Logistikl\u00f6sungen mit Kunden und Partnern bis zur Marktreife zu entwickeln. Die duisport-Tochter startport nimmt dabei als Startup Accelerator eine Schl\u00fcsselrolle ein, um vor allem die Wertsch\u00f6pfungsketten des gesamten duisport-Netzwerkes davon profitieren zu lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ergebnisplus von 6,9 % Kr\u00e4ftiges Wachstum beim Containerumschlag Umsatz (Gesamtleistung) bleibt auf Vorjahresniveau Investitionen in H\u00f6he von 39 Mio. 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