{"id":29279,"date":"2022-04-25T10:22:57","date_gmt":"2022-04-25T10:22:57","guid":{"rendered":"https:\/\/duisport.de\/krisenfest-und-zukunftsfaehig-aufgestellt-starke-zahlen-in-herausfordernden-zeiten-duisport-gruppe-zieht-positive-jahresbilanz\/"},"modified":"2022-04-25T10:22:57","modified_gmt":"2022-04-25T10:22:57","slug":"krisenfest-und-zukunftsfaehig-aufgestellt-starke-zahlen-in-herausfordernden-zeiten-duisport-gruppe-zieht-positive-jahresbilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/duisport.de\/en\/krisenfest-und-zukunftsfaehig-aufgestellt-starke-zahlen-in-herausfordernden-zeiten-duisport-gruppe-zieht-positive-jahresbilanz\/","title":{"rendered":"Krisenfest und zukunftsf\u00e4hig aufgestellt &#8211; Starke Zahlen in herausfordernden Zeiten: duisport-Gruppe zieht positive Jahresbilanz"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Ergebnisplus von 33,1 Prozent<\/strong><\/li>\n<li><strong>Umsatzplus von 18,9 Prozent<\/strong><\/li>\n<li><strong>Containerumschlag bleibt auf Rekordniveau<\/strong><\/li>\n<li><strong>Investitionen in H\u00f6he von \u00fcber 42 Mio. Euro<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die duisport-Gruppe hat sich auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie erfolgreich behauptet und bewiesen, dass sie krisenfest und zukunftsf\u00e4hig aufgestellt ist. Obwohl das Gesch\u00e4ftsjahr 2021 stark von den Auswirkungen und Beschr\u00e4nkungen rund um die dritte und vierte Pandemie-Welle sowie weltweit gest\u00f6rten Logistikketten und einem massiven Mangel an Rohstoffen und Vorprodukten gepr\u00e4gt war, \u00fcberzeugte das breit aufgestellte Gesch\u00e4ftsmodell von duisport mit einer deutlich sp\u00fcrbaren Resilienz. Vor diesem Hintergrund ist das Ergebnisplus von mehr als 33 Prozent bei einem Umsatzplus von fast 19 Prozent umso beeindruckender.<\/p>\n<p>\u201eWir haben in st\u00fcrmischen Zeiten Kurs gehalten\u201c, sagt CEO Markus Bangen, der sein Amt am 1. August 2021 \u00fcbernommen und seitdem intern wie extern zahlreiche Impulse zur Weiterentwicklung und Modernisierung des Duisburger Hafens gesetzt hat. \u201eDie positive Bilanz 2021 ist das Ergebnis von vertrauensvoller Teamarbeit, einem offenen Austausch untereinander und vor allem vom herausragenden Engagement aller Kolleginnen und Kollegen bei duisport. Ihnen gilt ein weiteres Mal der Dank des gesamten Vorstands, denn ohne ihren unerm\u00fcdlichen Einsatz \u2013 egal ob im B\u00fcro, zu Hause, auf den Terminals oder in unseren Hallen \u2013 h\u00e4tten wir unseren Betrieb nicht aufrechterhalten k\u00f6nnen\u201c, so Bangen.<\/p>\n<p><strong>Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert<\/strong><\/p>\n<p>Die Umsatzerl\u00f6se der duisport-Gruppe lagen 2021 mit 346,8 Millionen Euro deutlich oberhalb des Vorjahreswerts von 291,7 Mio. Euro \u2013 ein Plus von 18,9 Prozent. Auch die Prognose von 315 Mio. Euro wurde damit klar \u00fcbertroffen. In Folge der gestiegenen Ums\u00e4tze verbesserte sich das EBITDA auf nunmehr 54,6 Mio. Euro (2020: 44,3 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 29,5 Mio. Euro und somit oberhalb des Vorjahreswertes von 22,3 Mio. Euro. Der Jahres\u00fcberschuss nach Steuern wuchs von 14,2 Mio. Euro um 33,1 Prozent auf 18,9 Mio. Euro.<\/p>\n<p><strong>Containerumschlag weiter auf Rekordniveau<\/strong><\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsjahr 2021 stieg der Containerumschlag ein weiteres Mal leicht um 2 Prozent auf rund 4,3 Mio. TEU (Vorjahr 4,2 Mio.) an.<\/p>\n<p><strong>Gesamtg\u00fcterumschlag bleibt stabil<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt hat die duisport-Gruppe im vergangenen Jahr 58,2 Mio. Tonnen G\u00fcter per Schiff, Bahn und Lkw umgeschlagen. In allen Duisburger H\u00e4fen zusammen waren es insgesamt 111,1 Mio. Tonnen (Vorjahr: 110,4 Mio. Tonnen).<\/p>\n<p><strong>Entwicklungen der vier Gesch\u00e4ftsbereiche<\/strong><\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftssegment <strong>Infra- und Suprastruktur<\/strong> erzielte die duisport-Gruppe Ums\u00e4tze in H\u00f6he von 55,6 Mio. Euro und lag damit \u00fcber dem gleichen Niveau des Vorjahres (2020: 53,6 Mio. Euro). Dies ist auf Neuvermietungen sowie Pachtrevisionen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Im Bereich der <strong>Logistischen Dienstleistungen<\/strong> stiegen die Ums\u00e4tze um beachtliche 35 Prozent auf 116,7 Mio. Euro (2020: 86,4 Mio. Euro). Ausschlaggebend f\u00fcr diese Entwicklung sind erneute, deutliche Steigerungen u.a. im Bereich der speditionellen Leistungen der duisport agency GmbH, dem Ausbau der Aktivit\u00e4ten in Polen sowie die Ausweitung des Projektgesch\u00e4fts der duisport consult GmbH.<\/p>\n<p>Das Gesch\u00e4ftssegment <strong>Verpackungslogistik<\/strong> erreichte 2021 ein Umsatzvolumen von 94,6 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr Erl\u00f6se in H\u00f6he von 86,4 Mio. Euro erzielt werden konnten. Damit wurde das Vor-Corona-Niveau von 102,0 Mio. Euro aus dem Jahr 2019 allerdings noch nicht wieder erreicht.<\/p>\n<p>Die <strong>Kontraktlogistik<\/strong> erzielte Umsatzerl\u00f6se in H\u00f6he von 29,5 Mio. Euro (2020: 33,8 Mio. Euro). Der R\u00fcckgang steht in erster Linie im Zusammenhang mit dem Auslaufen des Vertrags mit einem langj\u00e4hrigen Gro\u00dfkunden Ende 2020, der aber durch neue Aktivit\u00e4ten teilweise kompensiert werden konnte.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus erzielte die duisport-Gruppe sonstige Umsatzerl\u00f6se in H\u00f6he von 18,1 Mio. Euro (2020: 1,5 Mio. Euro), die in erster Linie aus dem Verkauf eines Geb\u00e4udes resultieren.<\/p>\n<p><strong>Investitionen sichern Attraktivit\u00e4t des Standorts <\/strong><\/p>\n<p>Auch im zweiten Pandemie-Jahr hat duisport seine Ausgaben f\u00fcr Sach- und Finanzinvestitionen gesteigert und gut 42 Mio. Euro investiert (2020: 38,6 Mio. Euro). Hinzu kommen 14,1 Mio. Euro f\u00fcr Instandhaltungsarbeiten der Infra- und Suprastruktur des Duisburger Hafens. Insgesamt wurden 2021 somit 56,6 Mio. Euro in die Leistungsf\u00e4higkeit von duisport investiert.<\/p>\n<p><strong>Warenverkehr mit China w\u00e4chst weiter<\/strong><\/p>\n<p>Weiterhin positiv hat sich auch der Warenverkehr mit China entwickelt. 2021 wurden \u00fcber 2.800 Fahrten \u00fcber die Neue Seidenstra\u00dfe abgewickelt, das entspricht einem Plus von zw\u00f6lf Prozent. Das im Jahr 2020 sprunghaft angestiegene TEU-Volumen konnte 2021 nicht nur sehr stabil fortgef\u00fchrt, sondern sogar um 26 Prozent gesteigert werden. Dies lag nicht zuletzt an der besseren Auslastung der Z\u00fcge in beide Richtungen. Im Durchschnitt gab es in Duisburg rund 60 An- und Abfahrten pro Woche, in Spitzenzeiten \u00fcber 70.<\/p>\n<p><strong>Auswirkungen des Ukraine-Kriegs<\/strong><\/p>\n<p>Inwiefern sich diese Entwicklung fortsetzen wird, h\u00e4ngt ganz entscheidend vom Fortgang des Ukraine-Kriegs ab. Bislang verkehren die Z\u00fcge, die \u00fcber die Neue Seidenstra\u00dfe von China \u00fcber Russland, Belarus und Polen nach Duisburg kommen, weitgehend planm\u00e4\u00dfig. Einige Kunden haben ihre Buchungen aber reduziert oder Transporte auf den Seeverkehr umgestellt. Eine seri\u00f6se Prognose zur weiteren Entwicklung kann derzeit nicht abgegeben werden. Grunds\u00e4tzlich sind die Zugverkehre von und nach China ein wichtiger und bislang wachsender Gesch\u00e4ftsbereich der duisport-Gruppe, aber auch nur ein Teilbereich.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund des Kriegs und der Unterst\u00fctzung durch Belarus haben Vorstand, Aufsichtsrat und Gesellschafter zudem im M\u00e4rz dieses Jahres beschlossen, s\u00e4mtliche gesch\u00e4ftliche Aktivit\u00e4ten in Belarus zu beenden. duisport wird sich sowohl von der Minderheitsbeteiligung (0,59 Prozent) an der internationalen Entwicklungsgesellschaft des Industrie- und Logistikparks Great Stone sowie von der Beteiligung an der Eurasian Rail Gateway CJCS (38,9 Prozent), die den Bau und Betrieb eines bimodalen Terminals geplant hat, trennen. Ein Repr\u00e4sentations-B\u00fcro in Minsk wurde bereits geschlossen.<\/p>\n<p><strong>Nationale und internationale Beteiligungen<\/strong><\/p>\n<p>Die duisport-Gruppe hielt auch in 2021 Beteiligungen an unterschiedlichen operativen Gesellschaften im In- und Ausland, unter anderem in Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien und China. In 2021 erwarb die Duisburger Hafen AG eine Beteiligung im Hafen von Triest. Auf diese Weise st\u00e4rkt die duisport-Gruppe ihre dortige Pr\u00e4senz und wird zuk\u00fcnftig von Warenstr\u00f6men aus dem Mittelmeerraum in Richtung Europa profitieren.<\/p>\n<p>\u201eUnsere geografische Lage und Anbindung mitten in Europa ist ein Alleinstellungsmerkmal, dass wir weiterhin st\u00e4rken werden\u201c, k\u00fcndigt Dr. Carsten Hinne an, der den duisport-Vorstand seit Januar 2022 komplettiert und vor allem den Ausbau des internationalen Netzwerks verantwortet. \u201eDurch Beteiligungen wie in Triest st\u00e4rkt der Duisburger Hafen seine Drehscheiben-Funktion. duisport unterst\u00fctzt dort beim Aufbau von Logistikketten und Warenstr\u00f6men auf der Nord-S\u00fcd-Achse und teilt sein Know-how bei der Entwicklung von Logistikfl\u00e4chen \u2013 \u00e4hnlich wie auf den logport-Fl\u00e4chen in und um Duisburg\u201c, so Dr. Hinne weiter.<\/p>\n<p><strong>Fokus auf Infrastruktur, Digitalisierung und Nachhaltigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Am Hauptstandort in Duisburg liegt der Fokus in den kommenden Monaten auf der Modernisierung der Hafeninfrastruktur. \u201eWir investieren massiv in die Erneuerung und den Neubau von Stra\u00dfen, Schienen und Br\u00fccken, um unsere internen Verkehre und Abfertigungsprozesse schneller und effizienter zu gestalten, aber auch die angrenzenden Wohnquartiere weiter zu entlasten\u201c, sagt Prof. Thomas Schlipk\u00f6ther, Vorstand f\u00fcr Bau, Technik und Betrieb. Dabei geht es nicht zuletzt um die Anbindung des k\u00fcnftigen Duisburg Gateway Terminals (DGT) \u2013 dem gr\u00f6\u00dften Containerterminal im europ\u00e4ischen Hinterland, das komplett klimaneutral betrieben wird.<\/p>\n<p>Damit setzt die duisport-Gruppe ein deutliches Zeichen f\u00fcr nachhaltiges Wirtschaften und Klimaschutz. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte Binnenhafen nimmt seine Verantwortung ernst, arbeitet fortlaufend an einer Optimierung seines Beitrags zum Umweltschutz und stellt hierf\u00fcr nachhaltige Transportkonzepte zur Verf\u00fcgung. Dazu hat die Unternehmensgruppe Anfang des Jahres 2021 eine entsprechende Umwelt-Strategie aufgestellt. Diese umfasst die vier Handlungsfelder Modal Shift, Luft, L\u00e4rm und Klima, Energieversorgung sowie Ressourcen. Ziel ist, den Duisburger Hafen zuk\u00fcnftig zu einem zentralen Hinterland-Hub f\u00fcr gr\u00fcnen Wasserstoff, Ammoniak, Methanol und fl\u00fcssiges CO<sub>2<\/sub> zu entwickeln. Auf diesem Weg sollen auch die r\u00fcckl\u00e4ufigen Mengen an Kohle und die zu erwartenden r\u00fcckl\u00e4ufigen Mengen an Mineral\u00f6l im Zuge des gesamtgesellschaftlichen Ausstiegs aus den fossilen Brennstoffen kompensiert werden.<\/p>\n<p><strong>Zentrale Energie- und Logistikdrehscheibe in Europa<\/strong><\/p>\n<p>Trotz der Krisen blickt Markus Bangen daher zuversichtlich in die Zukunft: \u201eAktuell ist es nahezu unm\u00f6glich, seri\u00f6se Prognosen \u00fcber den weiteren Verlauf des Gesch\u00e4ftsjahres 2022 abzugeben. Durch den Ukraine-Krieg und die enorm gestiegenen Energiepreise hat sich die Stimmung in der gesamten deutschen Wirtschaft stark eingetr\u00fcbt. Dennoch bin ich davon \u00fcberzeugt, dass die duisport-Gruppe auch diese Krise gefestigt \u00fcberstehen wird und wir in vielen Bereichen bereits die richtigen Schritte unternommen haben, um uns modern und zukunftsf\u00e4hig aufzustellen und die Position des Duisburger Hafens als zentrale Logistik- und Energiedrehscheibe in Europa weiterhin nachhaltig zu st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ergebnisplus von 33,1 Prozent Umsatzplus von 18,9 Prozent Containerumschlag bleibt auf Rekordniveau Investitionen in H\u00f6he von \u00fcber 42 Mio. 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