09. März 2026
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Modernisierung auf logport I: Spatenstich für neue Produktionshalle
Los geht’s: Niels Weißenberg, Niederlassungsleiter GOLDBECK, Oberbürgermeister Sören Link, duisport-CEO Markus Bangen und Matthias Wittemer von Siemens Mobility Real Estate (v. l.) beim ersten Spatenstich. Fotos: duisport / Marco Stepniak
- Neubau ersetzt historische Längshallen und soll bis Ende 2026 fertiggestellt sein
- Investitionen von 25 Millionen Euro
- Siemens wird langfristiger Mieter
Investition in die Zukunft: duisport errichtet auf logport I in Duisburg‑Rheinhausen eine moderne Montagehalle, die die früheren ‚Längshallen‘ ersetzt und deren Funktion zeitgemäß weiterführt. Ein langfristiger Mieter ist bereits gefunden: Siemens wird die Immobilie für die Produktion von Schienenfahrzeugen nutzen. Die Baumaßnahme soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein und der Einzug ist für Anfang 2027 geplant. Das Investitionsvolumen liegt bei mehr als 25 Millionen Euro.
duisport-CEO Markus Bangen sagte beim heutigen Spatenstich: „Der Neubau stärkt die strategische Bedeutung von logport I und bietet unseren Kunden und Mietern optimale Bedingungen – von der hervorragenden Lage bis zur leistungsfähigen Infrastruktur. Mit diesem Projekt setzen wir ein klares Signal: Wir entwickeln den Standort Duisburger Hafen konsequent weiter und investieren gezielt in seine Zukunftsfähigkeit.”
„Die Bedingungen, die wir hier auf dem Gelände vorgefunden haben, sind ideal für die Errichtung einer modernen und nachhaltigen Produktionshalle mit Gleisanschluss. Wir freuen uns mit duisport einen starken Partner an unserer Seite zu haben, mit dem wir heute gemeinsam den Grundstein legen dürfen“, sagte Matthias Wittemer, verantwortlich für das Deutschlandgeschäft bei Siemens Mobility Real Estate, und fügte hinzu: „Mein Dank gilt auch allen Beteiligten der Stadtverwaltung, die unsere Pläne so konstruktiv mitgetragen haben. Wir fühlen uns willkommen in Duisburg.”
Investition in die Zukunftsfähigkeit des Standorts
Oberbürgermeister Sören Link: „Das langfristige Engagement von Siemens in Duisburg belegt die Attraktivität unserer Stadt als Wirtschaftsstandort mit Zukunft. Vor allem der Duisburger Hafen treibt als leistungsstarker Motor mit exzellenten Rahmenbedingungen die industrielle und logistische Entwicklung Duisburgs weitsichtig voran.“
Die fast 20.000 Quadratmeter große Montagehalle realisiert GOLDBECK in den kommenden Monaten auf einem gut 40.000 Quadratmeter umfassenden Areal mit direktem Anschluss an das duisport‑Gleisnetz. Hinzu kommen Außenflächen von über 20.000 Quadratmetern sowie Büro- und Sozialräume auf einer Fläche von rund 1.700 Quadratmetern.
Niels Weißenberg, Niederlassungsleiter GOLDBECK: „Mit unserer systematisierten Bauweise realisieren wir für duisport eine moderne Produktionshalle, die Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit konsequent verbindet. Das Projekt zeigt, wie GOLDBECK industrielle Anforderungen schnell, wirtschaftlich und zukunftssicher umsetzt.“
Zur Reduzierung des Energieverbrauchs werden LED-Beleuchtungssysteme installiert und eine Anbindung an das vorhandene Fernwärmenetz hergestellt. Auf dem Dach ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage vorgesehen. Damit erfüllt der Neubau modernste technische und ökologische Standards, mit dem Ziel eine Gold Zertifizierung nach DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) anzustreben.
Im Inneren sind fünf Krananlagen mit einer Traglast von jeweils zehn Tonnen sowie zwei Gleise mit einer Länge von jeweils 223 Metern vorgesehen; zudem werden zwei Wartungsgruben mit einer Länge von jeweils 200 Metern eingerichtet. Durch die direkte Anbindung der Halle an das Schienennetz ist eine effiziente und umweltfreundliche Abwicklung der Logistikprozesse möglich. Gleichzeitig werden die Lkw-Verkehre auf logport I reduziert.
Siemens erweitert Produktionsflächen
Die ehemaligen Längshallen stammten aus den 1930er Jahren. Ihren Namen erhielten sie, weil die Hallendächer im Gegensatz zu den sich in direkter Nachbarschaft befindenden „Querhallen“ von Norden nach Süden ausgerichtet sind. Um Platz für eine moderne, zeitgemäße Immobilie zu schaffen und den aktuellen und zukünftigen Anforderungen in Bezug auf Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit gerecht zu werden, erfolgte in den Jahren 2023 und 2024 der Abriss der historischen Gebäude.
Die Werke von Siemens in Krefeld und Neuss sind einer der wichtigsten Produktionsstandorte für Schienenfahrzeuge in Deutschland. Sie sind bekannt für die Herstellung von Hochgeschwindigkeitszügen, wie dem ICE, sowie modernen Regional- und S-Bahnen. Ein Schwerpunkt in beiden Standorten liegt auf der Fertigung und Endmontage von Zügen, einschließlich der Schweißarbeiten, Lackierung und Installation von Innenausstattungen. Mit der Nähe des neuen Standorts im Duisburger Hafen zum Hauptstandort Krefeld wurde, neben dem vorhandenen Gleisanschluss, eine weitere wichtige Anforderung bei der geeigneten Standortwahl erfüllt.
Bildzeile: Los geht’s: Niels Weißenberg, Niederlassungsleiter GOLDBECK, Oberbürgermeister Sören Link, duisport-CEO Markus Bangen und Matthias Wittemer von Siemens Mobility Real Estate (v. l.) beim ersten Spatenstich.
Fotos: Marco Stepniak / duisport
Fotos gibt es hier.
Kontakt

Andreas Bartel
Pressesprecher & Leiter Unternehmenskommunikation
+49 203 803-4465
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