duisport treibt die Digitalisierung des Systems Wasserstraße voran

  • Im Duisburger Hafen melden sich Schiffe jetzt über ein modernes Port Community System an.
  • Hohe Akzeptanz: 160 Reedereien und Partikuliere sind registriert.

„Sign up RPIS!“. Weithin sichtbar weisen große, blaue Banner im Hafenbereich darauf hin, dass etwas neu ist im Duisburger Hafen: Wer den größten Binnenhafen der Welt anlaufen will, muss sich ab sofort über das moderne River Ports Planning and Information System (RPIS) anmelden. Nach Basel und Trier ist Duisburg bereits der dritte Hafen, der – unterstützt durch den Betreiber RheinPorts – dieses System implementiert.

Ein digitales System vernetzt Häfen, Umschlagterminals und Binnenschiffsoperateure, also alle Beteiligten entlang der Wasserstraße. Es ermöglicht so den Austausch relevanter Daten in Echtzeit. Das bedeutet weniger Bürokratie, mehr Transparenz und eine deutlich effizientere Logistikkette. „Das ist ein großer Fortschritt in der Digitalisierung des Systems Wasserstraße“, so Lars Nennhaus, duisport Vorstand Technik und Betrieb, der sich vor allem über die hohe Akzeptanz freut: Bereits zum Start haben sich 160 Reedereien und Partikuliere registriert.

Ziel ist es, mit diesem modernen Port Community System Prozesse zu optimieren, Ressourcen besser planen zu können und die Betriebskosten zu senken. Mit RPIS werden viele bislang manuelle und papierbasierte Abläufe durch einen zentralen digitalen Informationsaustausch ersetzt. Lars Nennhaus: „Mit der Einführung des RPIS macht der Duisburger Hafen einen weiteren wichtigen Schritt, um die Leistungsfähigkeit der Wasserstraße zu stärken und die Binnenschifffahrt digital weiterzuentwickeln.“

In der zweiten Phase werden die Terminals im Duisburger Hafen direkt an das RPIS angebunden. So können Umschlagsprozesse digital gesteuert werden. Joachim Holstein, Geschäftsführer von RheinPorts: „Wenn der größte Binnenhafen der Welt RPIS einführt, hat das Leuchtturmwirkung für die gesamte Branche. Duisburg zeigt, wie Digitalisierung konkret aussehen kann – und wie sie die Wettbewerbsfähigkeit der Binnenschifffahrt stärkt.“

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Andreas Bartel

Pressesprecher & Leiter Unternehmenskommunikation

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