Robuste Basis in unsicheren Zeiten: duisport blickt auf starkes Geschäftsjahr zurück

Zeigten sich zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2025 (v.l.): Lars Nennhaus, Markus Bangen und Giordana Sperling-Doppstadt. (C) Marco Stepniak / duisport

  • Gesamtleistung steigt auf über 390 Millionen Euro
  • Containerumschlag wächst auf 4,1 Millionen TEU
  • Geopolitische Spannungen dämpfen die Erwartungen für 2026

Die duisport‑Gruppe hat ihre wirtschaftlichen Ziele im Geschäftsjahr 2025 erreicht und ein
insgesamt starkes Ergebnis erzielt. Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen konnte der größte
Binnenhafen der Welt seine Leistungsfähigkeit weiter unter Beweis stellen. Zugleich blickt das
Unternehmen mit Realismus auf das laufende Jahr: Geopolitische Spannungen und die schwache
konjunkturelle Entwicklung in Deutschland prägen die Erwartungen für 2026.

„2025 war für duisport ein sehr erfolgreiches Jahr. Wir haben unsere wirtschaftlichen Ziele erreicht
und gezeigt, dass der Duisburger Hafen auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen
leistungsfähig und wirtschaftlich stabil ist“, sagt duisport-CEO Markus Bangen.

Die Gesamtleistung der duisport‑Gruppe stieg 2025 auf 390,5 Millionen Euro (Vorjahr: 356,3
Mio. Euro). Wesentliche Treiber waren insbesondere die Bereiche Infra- und Suprastruktur sowie
Verkehr und logistische Dienstleistungen, die beide weiter zulegen konnten. Die Entwicklung der
Industrielogistik spiegelt die anhaltende Schwäche der Konjunktur im Maschinen- und Anlagenbau
wider.

Ergebnis deutlich verbessert, Investitionen strategisch fortgeführt

Auch ergebnisseitig zeigt sich die positive Entwicklung: Das EBIT stieg auf 27,0 Millionen Euro
(Vorjahr: 22,6 Mio. Euro), das Ergebnis vor Steuern lag bei 23,4 Millionen Euro (Vorjahr: 19,8
Mio. Euro). Gleichzeitig investierte duisport wie geplant überdurchschnittlich stark in die
Zukunftsfähigkeit des Hafens. Die Investitionen beliefen sich 2025 auf 79,8 Millionen Euro und
umfassten Maßnahmen zur Modernisierung der Infrastruktur sowie zur Weiterentwicklung von
Terminals und Logistikflächen.

Dass diese Investitionen wesentlich zur Stabilität des Hafenbetriebs beitragen, betont Lars
Nennhaus, duisport-Vorstand für Technik und Betrieb
: „Die Zahlen unterstreichen die hohe
Leistungsfähigkeit unseres Hafenbetriebs. Mit einer stabilen Infrastruktur, verlässlichen Abläufen
und gezielten Investitionen haben wir 2025 die Voraussetzungen geschaffen, um den Duisburger
Hafen auch unter schwierigen Rahmenbedingungen sicher und effizient zu betreiben.“

Im operativen Geschäft behauptete duisport seine zentrale Rolle als leistungsfähiger
Logistikstandort. Der Containerumschlag erhöhte sich auf rund 4,1 Millionen TEU (Vorjahr: 3,9
Mio. TEU). Der Gesamtgüterumschlag blieb mit 50,8 Millionen Tonnen trotz der Transformation
in der Binnenschifffahrt stabil und bestätigt die Widerstandsfähigkeit des Hafens in einem volatilen
Marktumfeld. Der Gesamtgüterumschlag aller Duisburger Häfen lag wieder bei über 100 Millionen
Tonnen.

Vorsichtiger Ausblick auf 2026 in einem herausfordernden Umfeld

Für das laufende Jahr stellt sich der Vorstand auf weiterhin herausfordernde und unbeständige
Rahmenbedingungen ein. Internationale Konflikte, Handelshemmnisse und die anhaltende
Schwäche der deutschen Industrie sorgen für hohe Unsicherheit. duisport setzt daher auf
umsichtiges Handeln und hohe Anpassungsfähigkeit.

Neben einem resilienten Geschäftsmodell und einer belastbaren Infrastruktur bleibt dabei der
Faktor Mensch von zentraler Bedeutung. „Die Stabilität von duisport basiert nicht zuletzt auf dem
Engagement unserer Mitarbeitenden. In unsicheren Zeiten sind Kompetenz, Flexibilität und eine
verlässliche Unternehmenskultur entscheidend, um Veränderungen aktiv gestalten zu können“,
erklärt Giordana Sperling-Doppstadt, Chief People & Corporate Services Officer.

Die duisport-Gruppe hält daher an ihrem strategischen Kurs fest, um die Wettbewerbsfähigkeit der
Industrie zu stärken und die Logistikdrehscheibe Duisburger Hafen kontinuierlich
weiterzuentwickeln – als Infrastrukturpartner für Wirtschaft und Handel, als zentrale Plattform im
internationalen Netzwerk und als Treiber der Transformation.

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Andreas Bartel

Pressesprecher & Leiter Unternehmenskommunikation

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